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Wer hat die Kokosnuss geklaut?

Na ich, und zwar für eine Tarte, oder einen Kuchen in Tarte-Form :)

Da die liebe Schwiegermutter in Spe Geburtstag feierte und die einzige Info, die ich bekam, in Sachen Geschmacksrichtung „Kokos“ war, hatte ich meine liebe Not damit.
Denn ich selbst bin wahrlich kein Kokos-Fan in Backangelegenheiten :(
Irgendwie sagt mein Geschmackssinn jedes Mal „Frisch schmecken die aber besser…“

Nicht´s desto trotz kam es natürlich nicht in Frage ohne ein Backwerk zu erscheinen und so bin ich im Buch „Süße Sünden“ auf diese Tarte gestoßen.

Also los, ran an die Schüssel!

Angefangen wird natürlich mit dem Teig (Mürbeteig). Hierfür einfach die Zutaten zu einem homogenen Teig vermengen. Wer mag kann zuerst Mehl und Butter zu einer krümeligen Masse vermischen und den Rest danach hinzufügen.
Ich habe diesen Schritt ausgelassen, einfach alles per Hand vermengt und das hat auch super funktioniert :)
Die Teigkugel dann in Frischhaltefolie einpacken und ab damit in den Kühlschrank, so für ca 30min.

Nach den 30min legt Ihr den Teig in die Form, natürlich vorher ausrollen ;)
Den Boden mit einer Gabel ein wenig löchern und nochmals für 30min in den Kühlschrank damit.

In der Wartezeit könnt Ihr ja schon mal den Rest der Zutaten abwiegen und bereitstellen.

Für das bevorstehende Blindbacken legt Ihr nun über den Teig Backpapier aus und füllt es mit getrockneten Hülsenfrüchten. Nun ab damit für 11min in den Ofen. Nach den 11min entfernt ihr Backpapier und Hülsenfrüchte und backt den Teig erneut für ca. 14min. Jetzt nur noch vollständig abkühlen lassen.

Inzwischen habe ich für die Creme Eigelbe, Vanillezucker in einer Schüssel vermischt. In einem Topf rührt Ihr Zucker, Speisestärke und eine Prise Salz glatt. Dann den Rest der Kokosmilch und Milch dazugeben.
Diese Mischung wird jetzt unter rühren zum Kochen gebracht. Sobald Ihr merkt, dass die Masse andickt, gebt ihr eine kleine Menge davon zu der Eigelbmischung.
Dann erst die Eigelbmischung in den Topf geben und wieder unter rühren erhitzen bis alles andickt.

Die noch warme Creme gebt Ihr auf Euren ausgekühlten Boden und deckt in dann sofort mit Frischhaltefolie ab. Das verhindert die Bildung von Haut. Wer Haut mag, lässt die Folie einfach weg :)

Der fast fertige Kuchen kommt jetzt für 1Std. in den Kühlschrank.
Das Finish ist jetzt fast nur noch Formsache sozusagen, die Sahne mit Vanille-und Puderzucker abschmecken und LANGSAM zu Schlagsahne schlagen.
Das langsame schlagen führt dazu, dass die Sahne viel länger ihre Konsistenz behält und zudem viel fluffiger wird. Sahnesteif ist somit überflüssig.

Und wer jetzt Kokoschips zur Hand hat, anders wie ich, verziert natürlich noch ein wenig damit :)

Am Ende ist das herausgekommen und wie man sieht konnte ich gar nicht so schnell fotografieren, wie der Kuchen verteilt wurde.

Was optisch sehr schön herauskam, waren die Schichten…sofern man sauber geschnitten hat :)
Leider hatte mein Supermarkt keine Kokoschips mehr zum verzieren, also musste es so gehen…

Mir persönlich war die Tarte mehr Creme-Dessert als Kuchen und wie schon vermutet nicht mein Fall. Aber dem Rest und vor allem dem Geburtstagskind hat es sehr geschmeckt und das ist ja am Ende die Hauptsache :)

One Comment

  • Sabine ;-) |

    Wenn man den Mürbteig weglässt, könnte ich mir die Kokosfüllung auch als Dessert gut vorstellen. Vor allem nach einem asiatischen Essen … Gibt eh viel zu wenige Desserts, die zu chinesischem, thailändischem etc. Essen passt.

    Vielleicht würde dir die Geschmacksrichtung dann besser schmecken ;-)

    Ich werde es mal ausprobieren! Liebe Grüße
    Sabine

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