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Trick or Treat – ein traditioneller Pumpkin Pie … ähm Tarte

Heute ist es mal wieder soweit und alles was sich tagsüber eigentlich nicht blicken lässt (oder lassen kann) hat Ausgang. Da kann es schon mal passieren das einem das nette Gesindel aus „Resident Evil“ oder ein Ork aus „Herr der Ringe“ grüßt. Leider kann ich dieses Spektakel nicht miterleben dieses Jahr, liege ich doch mit einer Erkältung im Bett. Auch wenn das schlimmste überstanden ist, Ausgehen ist nicht.
Also muss ich mir die Zeit anders vertreiben und das möglichst im Warmen.
Und wo geht das besser als vor dem Ofen ? :)
 
Da ich im Laden um die Ecke, vor der lieben Erkältung, einen schönen Butternuss-Kürbis erstanden habe, war mehr oder weniger klar was es geben würde. 
 
Einen ganz traditionellen Pumpkin Pie (Kürbiskuchen)
 
In Zukunft werde ich mir die Mühe machen, die Rezepte als PDF zum download bereit zu stellen.
Ich denke das ist viel praktischer, als jeden Mal die tollen Rezepten aus den Blogs per Hand abzuschreiben.
 
 
Zurück zum Kürbis. Der musste ja erst Mal seine feste Form verlieren, also ging es für ihn ab in den Ofen und zwar für ca.40min. Dafür in zwei Teile teilen und mit der „offenen“ Seite nach unten auf´s Blech legen. Sobald man ein Holzstäbchen ohne Druck hineinstechen kann ist er fertig.
Die Haut lässt sich danach ganz einfach abziehen.  Ab unter den Mixer oder in die Küchenmaschine – Fertig!
 
Ich hatte jetzt leider keine original Pie-Form zur Hand, daher hab ich eine flachere Tarte-Form genommen, das ging auch.  Es wurde halt ein flacher Pie….
 
Und vor lauter, lauter hab ich das im Rezept beschriebene Blindbacken tatsächlich vergessen. Die Vorfreude die leckere Füllung in die Form zu gießen war anscheinend größer als das Gedächtnis in diesem Punkt….
 
 
Was ich nicht vergessen, aber nicht machen konnte war diese leckere zweite Bodenschicht aus zerkrümmelten Walnüssen und Keksen. Ich war der Meinung noch von beidem in meiner kleinen Vorratskammer zu haben, aber nichts da….
Und mit der Erkältung/Grippe/was auch immer, wollte ich auch nicht raus.  Also weglassen, blieb mir auch nichts anderes übrig…. 
 
Wie man am Ende sieht hat es dem Ganzen nicht geschadet, das Blindbacken und zweite Bodenschicht, gefehlt haben.  In Sachen Blindbacken lag das aber auch nur an der zu großen Tarte Form. Der Teig lag am Anfang bis über den Rand und zog sich dann bis zur Füllung zurück während der Backzeit. In meinem Fall ideal, aber bei einer richtigen Pie-Form wäre das ein optischer Selbstmord gewesen.
Auf dem Teller macht der Pumpkin Pie/Tarte am Ende eine wunderbare Figur. Die Oberfläche glänzt wunderbar und der Geruch der aus dem Ofen mit rauskam – himmlisch. 
Einzig der Boden ist durch das fehlende Blindbacken und zweite Schicht ein wenig durchgeweicht. Aber das tat dem Ganzen nichts ab. Ist der Kuchen an sich eher einer der weichen, cremigen Sorte.
 
Fehlt nur noch die Gabel, oder ?  :)
Obwohl ich Ingwer und Nelke beim „würzen“ weggelassen habe (ich kann mir nicht helfen, aber die beiden in Süßspeisen mag ich nicht), war der Geschmack super. 
So ein Stück ersetzt zwar nicht eine gruselige Halloween-Party, aber es hilft beim Gesund werden auf jeden Fall mehr. Kann ich es doch mit ins Bett nehmen und bei einem schönen Tee genießen :)
Dazu gab es eine gesüßte Creme Fraich.
 

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