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Die liebe Masseinheit CUP

Wer kennt das Problem nicht, man hat ein wunderbares Rezept aus den USA und darf erst mal umrechnen…Blöd natürlich wenn Flüssigkeiten und trockene Zutaten immer anders umgerechnet werden müssen. Da ich davon echt die Nase voll hatte, hab ich in meinem Laden des Vertrauens nachgefragt und hatte sogar Glück ^^

Mit 19,95€  zwar nicht gerade wenig, aber da es aus Edelstahl war und nicht im Schrank versauern wird, auf jedenfall eine Investition. Praktisch in dem Fall die Vertiefung im Metall, für Cups, Unzen und Cl.

Werde in Zukunft versuchen meine US-Rezepte in Cups, wie Gramm anzugeben, kann ja auch anderen helfen :)

1,2,3….Start

ENTSCHULDIGT DAS DIE BILDER NICHT ANGEZEIGT WERDEN X_X
DIE HAT WORDPRESS IRGENDWIE BEIM TRANSFER VERLOREN T_T

Etwas verspätet nun doch mein Resümee für die Testtorten :)

Ich hab schon gedacht ich komme gar nicht mehr dazu etwas zu schreiben, seit mein Schreibtisch permanent von meinem Freund gebraucht wird, aber heute hab ich mal Glück ^^

Also los geht´s!

Da ich wie gesagt, kein Rezept für die Kreationen hatte, habe ich eines meiner Grundrezepte verändert.

Grundrezept 18⌀

150g Mehl

1 TL Backpulver

150g Butter
100g Zucker
3 Eier
Vanille (nach Belieben)

Variante I, die Mandel-Aprikose-Torte

100g Mehl

1 TL Backpulver
50g gemahlene Mandel
150g Butter
3 Eier
Vanille (nach Belieben)

Variante II – die Pistazien-Torte

140g Mehl

1 TL Backpulver
Gemahlene Pistazien nach Geschmack
100g Zucker
3 Eier
Vanille (nach Belieben)

——————————————————

Vor Beginn meines Backtages habe ich natürlich alle Zutaten morgens aus dem Kühlschrank genommen und auf Zimmertemperatur gebracht ^^
Alle benötigten Werkzeuge wurden (Rührgerät, Schüsseln, Messbecher, Sieb, …) bereitgelegt und die Backform sauber mit Backpapier ausgelegt.
Den Backofen auf 180° Ober-und Unterhitze vorheizen!!!

 

Die abgewogene Butter war als nächstes dran. Hierfür habe ich diese erst einmal gründlich schaumig geschlagen, dass es eine schöne gleichmäßige Maße ergab.

 

Dann hab ich den Zucker dazu gegeben…Allerdings habe ich diesen vorher zu Puderzucker verarbeitet mit Hilfe einer elektrischen Kaffeemühle ^^

So, Zucker hinzugefügt, schön durchgerührt und fertig für den nächsten Schritt ^^

Sobald der Zucker völlig aufgelöst ist (also keine Zuckerkristalle mehr zu spüren sind) wird das Mehl durch einen Sieb in die Schüssel gesiebt. Das sorgt für einen schönen luftig-lockeren Teig.

Für die Pistazienvariante habe ich bei diesem Schritt die gemahlenen Pistazien mitgesiebt und den Teig noch ein wenig eingefärbt.

 

Dann konnte der Teig auch schon in den Ofen und ca. 50min später kam ein wunderbar grüner und heller Mandelrührteig zum Vorschein.
Testet unbedingt ob der Teuf schon durch ist, einfach wie bekannt ein Holzstäbchen in die Mitte stechen und schauen ob es klebrig rauskommt. Ist dies nicht der Fall ist der Teig durch.

Sobald der Rührteig abgekühlt war, habe ich mich an die Buttercreme gemacht.
Für die Aprikosen-Variante habe ich eine ganze normale Vanille-Buttercreme gemacht. (Butter, Puderzucker, Vanille)
Für die Pistazien-Variante habe ich dieser Mischung noch gemahlene und gehackte Pistazien beigefügt.

 

Weiter geht´s…..damit die Buttercreme auch Platz hat wurde jeder Boden einmal waagerecht geteilt. Hierfür habe ich so einen Kuchenteiler mit einem dünnen Draht. Das geht so super easy, vor allem wenn man vorher den Rand mit einem Messer auf der gewünschten Höhe einschneidet.

 

Nach belieben habe ich dann die Buttercreme zwischen den beiden Schichten verteilt, den Rest bei beiden außen verteilt.
Für die Aprikosen-Variante habe ich für die Füllung ein Fruchtmuß aus Aprikosen und Vanille gekocht.
Leider haben frische Aprikosen derzeit keine Saison daher hab ich sie aus der Dose gepflückt.
Damit das ganze auch später nicht verläuft hab ich 2 Blatt Gelatine aufgelöst und zu den Aprikosen gegeben.

 

Mein kleiner Tortenring hat dann das ganze bis zum Ende wunderbar in Form gebracht ^^

Für die Pistazientorte habe ich noch ein wenig Marzipan ausgerollt und als Toper verwendet. Kam später super gut an.

Pauuusseeee, nach diesem Rühr-Back- und Verziermarathon hatte mein Kühlschrank die Ehre auf die Torten aufzupassen.
Ich brauchte unbedingt eine Tasse Tee.

Für die Produktionsschritte mit Fondant habe ich leider nur die Bilder vom Endresultat X_X
Verzeiht mir….

OK, Fondant, eine gängige Methode um Torten, Kuchen und allerlei super easy und super schön zu verzieren.
Ich habe jetzt noch keinen selbergemacht, da ich erst mal genug Erfahrungen allgemein sammeln will, außerdem hatte ich noch welches übrig ^^

Den Fondant habe ich schön weich geknetet und eingefärbt, für etwas mehr Elastizität habe ich etwas Glycerin beigemischt und Palmfett genutzt damit es nicht überall kleben bleibt.

Vorher habe ich mir gleich meinen Zuckerguss zum verzieren bereitgestellt.

Hierfür wurde ein Eiweiß angeschlagen und dann so lange mit Puderzucker gefüttert bis es die richtige Konsistenz zum verzieren hatte.

Zum Ende bin ich echt stolz auf meinen zweiten Fondant-Torten-Versuch. Auch geschmacklich kam er bei meinem Testpersonal super an ^^
Ziemlich ausgewogen sogar was den Favouriten anging. Die Mädels waren ganz klar (bis auf eine Ausnahme) für die Aprikose-Mandel, die Herren eher für die Pistazie.

Ich bin nur froh den Tag hinter mit zu haben, das ganze Stehen in der Küche ist nicht ohne.
Vor allem habe ich mich immer bemüht alles gleich weg zu spülen O_o

Hände aufgeweicht, Füße kaputt, klingt doch nach einem super Tag, oder was meint ihr XD ?

Bis zum nächsten Mal dann!

XOXO Sweetkeeper