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Hört, wie’s knallt und zischt. Bald wird er aufgetischt

Ihr da draußen, kommt und ratet, was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt. Bald wird er aufgetischt:
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.
Na, hat schon jemand erraten um was es sich handelt ?
Es ist ein Klassiker der Winterküche und selbst in seiner einfachsten Form ein Gedicht :)
Der Bratapfel, als Dessert, kommt bei mir in der Winterzeit schon mehr als einmal auf den Tisch, nicht zuletzt weil man ihn so wunderbar variieren kann.
Da es generell kein wirkliches original Rezept gibt, habe ich für alle die schon immer mal einen Bratapfel machen wollten hier ein schönes kleines Rezept gefunden:
 
 Bratapfel mit Rosinen und Mandel
 
Zum Rezept: Als Apfel nimmt man am besten einen festen, süß-sauren, damit am Ende die Form des Apfels noch zu erkennen ist ;) Ich nehme dafür am liebsten einen Braeburn oder Boskop.
Da man ja nicht jedes Mal das gleiche auftischen will, gibt es ein Glück die Macht der Variation und die kann man beim Bratapfel voll ausleben.
Die Rosinen lege ich z.B. gerne vorher ein paar Stunden in Rum ein bevor ich sie nutze. Oder wer Marzipan mag, gibt einfach etwas in die Mischung dazu. Tauscht die Nüsse aus, oder lasst die Rosinen weg – es ist fast alles möglich. Vor allem, nutzt Vanille. Ohne Vanille backe ich eigentlich nichts mehr. Sie ergänzt jedes Rezept perfekt oder glänzt als Hauptrolle :) Einfach das Mark herauskratzen und mit in Eure Füllung mischen.
 Ihr könnt die heißen Bratäpfel jetzt solo oder im Duett genießen, aber auch wenn er alleine schon sehr lecker schmeckt, macht euch eine selbstgemachte Vanillesauce oder einfach nur eine Kugel Vanilleeis dazu und ihr seid rundum glücklich :)
 

Cookie-Time, aber mit viel Vitamin C(ranberry)

Da die letzte Woche das Bett mein bester Freund war und ich nicht noch weiteres Übel heraufbeschwören wollte gab es nach dem Pumpkin Pie etwas „Gesundes“ :)
Als leidenschaftlicher Teetrinker, vor allem bei diesem „tollen“ Regenwetter, hab ich auch gerne mal ein Stück Gebäck dazu. Ein reiner Cookie wäre aber zu langweilig gewesen, also was liegt da nicht näher, als die runden Leckereien mit einer Vitamin C-Bombe zu kombinieren ?
 
Und mein Favorit unter den Vitamin C-Bomben – die Cranberry. Für die Kekse gab es natürlich keine Frischen, die hätten zu viel Feuchtigkeit, also zu den getrockneten greifen :)
Während dem Backen hab ich gedacht, dass die Kekse doch nie im Leben in 15-20min, da die Kekse die ganze Zeit keine Farbe bekommen haben. Da es zwei Bleche waren, hab ich eines zur angegeben Zeit herausgenommen und das andere noch 5min länger drin gelassen.
Das erste Blech sah beim herausnehmen doch mehr nach „fertig“ aus, als durch die Backofenscheibe zu sehen war. Das zweite Blech sah optisch von oben schöner aus, aber der Boden war dunkler. Was mich beim nächsten Mal auf jeden Fall zwischendurch auf den Boden achten lassen wird. Ist der Boden also schön goldbraun, ist der Keks fertig.
 
Was ich ja beim Backen liebe, egal ob Kuchen, Keks, oder ein schönes Brot ist dieser Duft der immer in der Lust liegt. Die ganze Wohnung schwelgt in einer angenehmen Duftwolke. Im Falle der Kekse, wunderbar nach feinem Zimt und dem fruchtigen Cranberrys , himmlisch :)
 
Geht es Euch da draußen auch so ?
 
So richtig Geduld hatte ich nicht mit den Keksen,  landete schon ein lauwarmer prompt neben meiner Teetasse und hatte auch nicht mehr lange zu leben. Grausam, aber so leckere Sachen sind einfach nicht für ein langes Darsein geschaffen ^^“