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Wer backt mit? – Na ich und zwar einen fruchtigen Aprikosen-Streusel

Wenn die liebe Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ zum backen aufruft bin ich natürlich wieder gerne mit von der Partie. Ruft sie doch nun zum zweiten Mal zum Backen der neuen Lecker Bakery-Rezepte auf :)
Ich bin schon gespannt wie viele denn diesmal mitbacken !?
 
Da es derzeit bei mir drunter und drüber geht habe ich mir ein einfaches Rezept ausgesucht, einziges „Muss“ für das Rezept, fruchtig sollte es sein.
Ausgesucht habe ich mir daher einen Klassiker, den:
aprikosenstreusel_rezept
Was das Rezept so einfach macht ? Alle Zutaten (bis auf Aprikosen und Marmelade) kommen einfach in eine Schüssel und werden  verknetet bis eine grobe Masse entsteht. Die Aprikosen werden halbiert und bereitgestellt. Da meine recht säuerlich waren, hatte ich meine in Zucker eingelegt. 
(Das Original-Rezept nimmt 350g Zucker, da ich das, wie bei den meisten Rezepten zu viel finde, habe ich die Menge halbiert. Am besten tastest Ihr euch langsam vor, bis der Teig euch süß genug ist.)
 aprikosenstreusel_001    
Das Blech wird mit Butter eingefettet und mit Mehl ausgestäubt. Wem das nicht zusagt, gibt einfach, wie ich, ein Backpapier auf den Boden :) Positiver Nebeneffekt: Es gibt ein Teil weniger zu spülen  ;)
Mit 3/4 des Teiges formt ihr nun einen Boden, verstreicht die Marmelade  und verteilt die Aprikosenhälften gleichmäßig.  
aprikosenstreusel_002
 Nun einfach nur noch den Rest des Streuselteiges auf den Kuchen verteilen und ab in den vorgeheizten Ofen.
Nach ca. 50 min ist der Blechkuchen  fertig.
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 Die 50min Backzeit waren eine echte Tortur. Nach den ersten 10min hat es angefangen wunderbar nach gebackenen Aprikosen, Marmelade und Teig zu duften. Endlich aus dem Ofen, noch kurz abkühlen lassen, außer euer Mund und Zunge sind feuerfest ;)
In der Zwischenzeit schlagt am besten frische Sahne mit ein wenig Vanille-Zucker auf. aprikosenstreusel_004 
Noch lauwarm kamen die Stücke auf die Teller, die Sahne obenauf und die Gabeln im Anschlag :)
Der Streusel war wirklich lecker, die Aprikosen saftig und mit der Schlagsahne einfach ein Traum.
Ich habe 12 Stücke herausbekommen, die allerdings nicht wirklich lange gehalten haben ^^“
Aber wenn es schmeckt ist das auch kein Wunder, oder ;) ?
 

Tatü, Tata, Tatin – natürlich die mit „Tarte“ vorne dran

Ostern steht vor der Tür und überall seh ich nur noch alles in Eier- und Osterhasen Form. 
Ich mag ja eigentlich kleine Traditionen mit denen man sich ein paar Tage im Jahr das Leben verschönert, aber irgendwie schaff ich es nie mit zu machen.
Immer nehm ich mir vor das ein oder andere passend zu dekorieren, aber wie das Leben manchmal so spielt, kommt immer was dazwischen. 
Hauptsache ich komme noch zum backen sag ich mir immer :)
Solange ich dafür Zeit finde, und natürlich für meinen Gentlemen, ist alles im grünen Bereich.
 
Da der Frühling wetter-technisch gesehen immer noch auf sich warten lässt, und alles mehr an Herbst erinnert gab es neulich eine Leckerei mit Äpfeln. Einen Tag davor hatte ich im Supermarkt frischen Blätterteig günstig bekommen und seitdem freue ich mich schon ihn zu verarbeiten.
 
Das schöne an diesem Rezept, bis auf den Blätterteig haben die meisten diese Zutaten immer zur Hand.
Es braucht nämlich nur
 
frischen Blätterteig,
5-6 frische Äpfel (süß-sauer), (oder welches Obst Ihr lieber mögt)
einen grooßen Eßlöffel Butter,
3-4 Eßlöffel braunen Zucker und
Mark einer Vanille.
 
Eine ofenfeste Pfanne wäre auch nicht schlecht ;) Ofen auf 200°C vorheizen. Hierbei ist es egal ob Umluft oder Ober-und Unterhitze.
 
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Die Äpfel schälen und vierteln.  In einer größeren Pfanne Butter und Zucker schmelzen. Das Mark der Vanille unterrühren.  Da die Tarte am Ende gestürzt wird, legt die Äpfel möglichst hübsch aneinander. Oder Ihr macht es wie ich, einfach frei Schnauze.tatin_02
Sobald also Butter, Zucker und Vanille eine Art „Sauce“ bilden, also der Zucker aufgelöst ist, legt die Äpfel hinein.
Das ganze auf mittlerer Hitze durchführen. 
Und dann einfach für 10-12 min in Ruhe lassen und vor sich hin köcheln/sieden lassen. Schon jetzt roch es bei mir in der Küche einfach himmlisch und ich glaube ich hing die Zeit die ganze Zeit über der Pfanne :)
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Nach den ca. 10min sind die Äpfel außen wunderbar weich, haben ihre Struktur aber behalten, was wichtig ist. 
Tarte mit Apfelbrei als Belag will ja keiner. 
Stellt die Pfanne einfach beiseite, sodass sie keine Hitze mehr bekommt.
Erst jetzt holt Ihr den Blätterteig aus dem Kühlschrank, denn warm lässt dieser sich eher schlecht als recht bearbeiten.tatin_04
Der frische Blätterteig kommt ja meist eckig aus seiner Packung, also ab zum Messer und korrigieren :P
Nachdem Ihr dem Blätterteig eine möglichst Runde Form gegeben habt, einfach auf die Äpfel legen, den Rand leicht andrücken und gegebenfalls schön trapieren.  Damit im Ofen das ganze nicht Puff macht und die verdampfende Flüssigkeit das ganze in  die Höhe und von den Äpfeln hebt, schneidet in der Mitte den Blätterteig etwas ein.
 
Ab in den Ofen damit. Sobald der Blätterteig eine goldene Farbe angenommen hat ist die Tarte fertig und kann aus dem Ofen. Bei mir war dies nach ca. 20 min soweit. Aber da jeder Ofen ein wenig anders ist, schaut alle 5min nach.
 
Kurz stehen lassen und eine größere Kuchenplatte holen. Die Platte muss nur größer als der Durchmesser der Pfanne sein und am besten mit einem kleinen Rand. Je nachdem wie die Äpfel so drauf sind gibt es mehr oder weniger Saft der austreten kann.

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Bei mir war der Rand auf jeden Fall notwendig. Wenn Ihr die Platte habt, stürzt ihr die Tarte darauf. Hierfür lege ich die Platte einfach auf die Pfanne, halte beides zusammen und drehe es dann in der Luft einfach um. (Versteht man das ???)
Ich denke Ihr wisst wie ich es meine ^^“
 
Jetzt dürfte euch eine herrlich duftende und wunderschön aussehende Tarte Tatin anlachen, die nur darauf wartet angeschnitten zu werden. Am liebsten mit einem Klecks frisch aufgeschlagener Sahne oder wer mag Vanilleeis.
 
Aber auch pur ist das einfach nur himmlisch. Einmal gemacht, landet die Tarte immer wieder auf den Tellern. Denn ganz ehrlich, das ist einer der einfachsten Kuchen der Welt, mit den wenigsten Zutaten und mit Abstand einer der süchtig macht.
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