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„Wunderschönes“ Regenwetter und ein Kürbisrisotto

Einmal mehr werde ich daran erinnert, warum ich den Herbst nicht mag. Kaum aus dem Bett gekrochen habe ich schon das Gefühl es sei Abends und man kann schon wieder ins Bett gehen. Keine Sonne, grauer Himmel und natürlich Regen……und das um 8 Uhr morgens. Muss das sein?

Das Frühstück konnte an diesem Tag auch nicht fröhlicher stimmen, erst nach einer heißen Tasse Tee wurde ein Teil der Lebensgeister geweckt. Der Tag verlief auch eher schleppend und mit dem Gefühl „nur noch ein paar Stunden und ich kann wieder in mein warmes Bett“

Doch bevor die Bettdecke wieder mein bester Freund wurde, meldete sich der Magen und wollte gefüllt werden. Ein Glück hatte ich dafür ein paar Tage davor, ein wunderbares Paket von REISHUNGER bekommen. (Die Shop-Vorstellung findet Ihr >HIER<)Darin befand sich auch ein Risotto mit dem passenden „Herbstgemüse“, dem Kürbis.

Ich liebe ja Risotto, daher war ich gespannt wie sich das Fertig Risotto von REISHUNGER so in meinem Kochtopf schlägt. Bisher habe ich Risotto gemieden, dass vom Geschmack her vorgegeben war, aber da ich selbst noch nie eines mit Kürbis gemacht hatte, war ich gespannt.


Aus der Packung genommen, hab ich die Mischung zuerst einmal unter die Lupe genommen. Man konnte die einzelnen Zutaten (natürlich alle biologisch) wunderbar erkennen. Getrockneter Kürbis, Sellerie, Karotten,…. und natürlich die Gewürze. Schaut doch schon mal super aus oder?  Auch vom Aroma her konnte es in diesem Zustand schon mal punkten.

Laut Verpackung sollte das Risotto in ca. 15min fertig sein. Schön wär´s gewesen, stimmte zumindest in meinem Fall nicht ^^“ Die mitgelieferte Beschreibung stimmt aber, so sollte jeder ohne Probleme zu einem leckeren Risotto kommen.

Man nehme also einen passenden Topf, schmilzt ein Stück Butter (oder Olivenöl) und schwitzt die Risotto-Mischung an (es darf nicht anbrennen). Zum Ablöschen einen Schluck Weißwein (es geht aber auch ein Rotwein). Zum nachgießen kann Wasser genommen werden, aber empfehlen würde ich eine selbst gemachte Gemüse-oder Hühnerbrühe. Bei mir war es eine Hühnerbrühe die ich noch eingefroren hatte.

Jetzt wird angegeben das man ca. 700ml Wasser oder Brühe braucht. Das habe ich jetzt leider vergessen zu kontrollieren, aber die Maßangabe stimmt ungefähr. Am Ende habe ich nur ein wenig Wasser nachgegossen.

Die Brühe wird beim kochen eines Risottos nach und nach dazugegeben, bei mittlerer Hitze. 

Ich hielt das Risotto die ganze Zeit leicht in Bewegung und gab ca. alle 3min ein wenig Brühe in den Topf.  Wenn die Brühe sich dem Ende neigt, heißt es regelmäßig probieren, je nachdem wie ihr das Risotto mögt.

Ich mag es sozusagen al Dente :) 

Nach ca. 25min konnte ich das Risotto endlich in den vorgewärmten Teller geben und anrichten. Dabei durfte natürlich ein Hand voll geriebener Parmesan nicht fehlen.  Die Mischung brauchte auch keine zusätzlichen Würze, die Brühe und die fertige Würzung ergänzte sich optimal. Wie zu sehen ist das Risotto zudem wunderbar cremig geworden.

Laut Verpackung ist die Menge für 2 Personen angedacht. Jetzt kam es wie es kommen muss und ein spontaner Besuch kündigte sich an. Obwohl das Risotto einen zum Egoist verführt (es roch wirklich lecker) habe ich natürlich gefragt ob unser Besuch denn Hunger hat. Und ja er hatte, wie konnte es auch anders sein bei dem Duft der in der Luft lag ;)  Also wurde die Menge auf drei Teller verteilt und am Ende war (ein Glück) jeder mehr als satt.

Fazit, die Mischung konnte geschmacklich bei allen Personen punkten und die Menge reichte auch für drei hungrige Mäuler ^^ Für 3,80€ ein komplettes Gericht, das für 3 Personen reicht und ohne Konservierungs-und E-Stoffe auskommt ist mehr als fair und bekommt von mir auf jeden Fall eine Empfehlung ausgesprochen.

P.S.: Natürlich gibt es nicht nur die Geschmacksrichtung Kürbis, ganze sechs Geschmäcker bietet REISHUNGER in seinem Risotto-Sortiment an. 

Center Shock Cupcakes

Bevor ich eine herzhafte Leckerei von REISHUNGER vorstelle, gibt es eine Eigenkreation von mir in Sachen Cupcakes.

Anlass waren ein paar verlassene Limetten, die schon angefangen haben ihre Farbe zu verlieren. So hab ich den Saft ausgepresst, durch ein Mulltuch gefiltert und zu einem Sirup aufgekocht (mit ein wenig grüner Lebensmittelfarbe). Ok soweit so gut…ich wusste es sollten Cupcakes werden, aber wie kombinieren?

Der Sirup kam mehr sauer als süß raus, was mich sehr an diese Süßigkeit „Center Stock“ erinnerte. Der Clou von diesen kleinen Dingern, man beißt rein und hat erst einen süßen Geschmack im Mund, worauf gleich diese saure Schicht folgt. Das sollte doch auch in einem Cupcake funktionieren, oder ?

Hierfür habe ich mein Rezept für einen hellen Cupcake genommen.

Center Shock-Cupcakes 

» 80g weiche Butter
» 140g Zucker
» 1 El Backpulver
» Prise Salz
» 2 Eier
» 240ml Milch
» 240g Mehl (gesiebt)

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Cupcake/Muffin Blech / 190°C Ober-und Unterhitze / 18-20min

Alle Zutaten auf Raumtemperatur. Ofen vorheizen. Backform bereitstellen.
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Zuerst natürlich Zucker und Butter schaumig schlagen bis der Zucker aufgelöst ist. Um diesen Vorgang zu beschleunigen nehme ich meist Puderzucker, den ich mit einer umfunktionierten Gewürzmühle herstelle. Dann die Eier nacheinander unterrühren.

Nun einfach den Rest der Zutaten dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

In die Förmchen geben und ab in den Ofen damit. Abkühlen lassen.

Als Topping hab ich eine einfache Buttercreme hergestellt. Nehmt dafür einfach euer Lieblingsrezept. Den Sirup habe ich einfach in 2-3 Schichten auf den Cupcake gestrichen.

Und so sahen meine Center Shock Cupcakes dann aus. Die Farbkombi gefiel mir ausgesprochen gut. Dieses Giftgrün mit dem hellen Teig und Topping waren einfach für die Geschmackskombi wie geschaffen.

Jetzt stand noch die Geschmacksprobe an, die Optik war ja schon abgesegnet. Also Augen zu und reinbeißen :) Und siehe da, …. GEIL.  Das vorhaben „Süß & Sauer“ ist gelungen. Hätte nicht gedacht, dass meine eigene erste Idee gleich hinhaut.

Da aber nicht nur meine Meinung zählt und ich natürlich neugierig auf unabhängige Kritiken war ging es ans verteilen an Freunde, Arbeitskollegen und Freund.  Ergebnis: Die Cupcakes waren weg, und es wurde Nachschlag verlangt :)

Das ist doch echt das beste Ergebnis was man sich wünschen kann, oder ?

PS: Wer keine Limetten mag, macht einfach einen Sirup aus Orange, Zitrone, oder sonst etwas saurem ;)